Fahreignungsseminar (FES)  Punkteabbau

Auf dem Weg zum Punkteabbau
Auf dem Weg zum Punkteabbau

Das Fahreignungsseminar nach § 4a Straßenverkehrsgesetz (StVG) ist eine gesetzlich geregelte Maßnahme im Rahmen des deutschen Fahreignungs-Bewertungssystems. Es ersetzt seit dem 1. Mai 2014 im Zuge der Reform des Punktesystems das Aufbauseminar für punkteauffällige Kraftfahrer sowie die verkehrspsychologische Beratung, mit denen bis zum 30. April 2014 Punkte im Verkehrszentralregister abgebaut werden

konnten.

 

Wenn der Punktestand eines Inhabers einer Fahrerlaubnis im Fahreignungsregister vier oder fünf Punkte erreicht, so ist der Betroffene durch die zuständige Behörde zu ermahnen, beim Erreichen von sechs oder sieben Punkten ist er zu verwarnen. Dabei muss er jeweils auf die Möglichkeit hingewiesen werden, dass er freiwillig an einem Fahreignungsseminar teilnehmen kann, um sein Verkehrsverhalten zu verbessern. Bei einem Punktestand von maximal fünf Punkten kann durch die Teilnahme an einem Fahreignungsseminar ein Punkt abgebaut werden, wobei diese Möglichkeit nur einmal innerhalb von fünf Jahren besteht.

 

Das Fahreignungsseminar soll den Teilnehmern helfen, die sicherheitsrelevanten Mängel in ihrem Verkehrs- und Fahrverhalten zu erkennen und abzubauen.

 

Das Fahreignungsseminar besteht aus einem verkehrspädagogischen und einem verkehrspsychologischen Teil.

 

Verkehrspädagogische Teilmaßnahme

 

Der verkehrspädagogische Teil kann als Einzelmaßnahme oder in Gruppen mit maximal sechs Teilnehmern durchgeführt werden. Er besteht aus zwei Modulen von jeweils 90 Minuten Dauer, deren Inhalte in Anlage 16 Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) festgelegt sind. Zwischen den Modulen sollen die Teilnehmer im Rahmen einer Hausaufgabe „Übungen zur Selbstbeobachtung“ durchführen. Die Module müssen in einem zeitlichen Abstand von mindestens einer Woche durchgeführt werden.

 

Verkehrspsychologische Teilmaßnahme

 

Der verkehrspsychologische Teil wird als Einzelmaßnahme durchgeführt. Er besteht aus zwei jeweils 75-minütigen Sitzungen. In der ersten Sitzung soll das Verhalten des Teilnehmers analysiert werden, das zu den Verstößen führt. Hierzu werden die auslösenden und erhaltenden inneren und äußeren Bedingungen der Verkehrszuwiderhandlungen analysiert, die Funktionalität des Fehlverhaltens (der Grund) herausgearbeitet, persönliche Stärken und individuelle Unterstützungsmöglichkeiten erkannt und Lösungen gemeinsam entwickelt, die geeignet und für den Betroffenen umsetzbar sind.

 

Als Hausaufgabe zwischen den Sitzungen soll das eigene Verkehrsverhalten kritisch beobachtet und die erarbeiteten Lösungsstrategien erprobt werden.

In der zweiten Sitzung, die frühestens drei Wochen nach der ersten durchgeführt werden darf, werden die Erfahrungen der Selbstbeobachtung besprochen sowie die erarbeiteten Lösungsstrategien verfestigt. Zudem ist es möglich, individuelle Fragen, vor dem Hintergrund der eigenen Fahreignung, zu besprechen.

 

Für weitere Fragen und Preisauskünfte stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Fahrschule Stöckner
Isarring 6

83661 Lenggries

Tel. 08042/918327

Bahnhofweg 14

83607 Holzkirchen

Tel.

08024 / 2232

 

 

 

Anmeldung und Unterricht:

     in Lenggries

Anmeldung:

__________

 

Dienstag & Donnerstag

ab 18.00 Uhr

 

Unterricht:

______________

 

19.00 - 20.30 Uhr

     in Holzkirchen

Anmeldung:

___________

 

Montag  &

Mittwoch

18.00- 18.30 Uhr

 

Unterricht:

___________

 

Montag & Mittwoch

 

18.30 - 20.00 Uhr

Mein Team und ich freut sich Sie kennenzulernen.

Ihr Gerhard Stöckner & Team

Kommentare: 1
  • #1

    Baumann Ingrid (Dienstag, 29 Mai 2018 20:04)

    Grüße Gott, ich würde gerne ein Fahrtraining mit dem Wohnmobil machen. Gibt es bei Ihnen diese Möglichkeit.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ingrid Baumann